Ausstellung "Depression - Antidepression / hell - dunkel"

A. Dürer: "Melencholia"
Bildrechte A. Dürer/Kunstsammlung der Stadt Nürnberg

Eine bildlich-räumliche Annäherung der „Olchinger Künstler“
Erlöserkirche 10. August bis 19. September
Depression gehört zu den häufigsten und am meisten unterschätzten Erkrankungen. Sie können jeden treffen, unabhängig von z.B. Alter, Herkunft oder Beruf.
Sie geht oft mit einer niedergeschlagenen, gedrückten Stimmung einher. Manche Betroffene berichten auch von innerer Leere und der Unfähigkeit, überhaupt eigene Gefühle wahrnehmen zu können. Auch traurig sein und Weinen sind dann manchmal nicht mehr möglich. Betroffene fühlen sich wie versteinert.
Zehn Künstler*Innen der „Olchinger Künstler“ haben sich – nicht zuletzt aus Betroffenheit im eigenen Umfeld - über ein Jahr mit dieser „Volkskrankheit“ auseinandergesetzt, zunächst durch gemeinsame Gespräche und Informationen durch eine Expertin und dann künstlerisch eine ganze Woche lang Anfang August in Fürstenfeld in der Kulturwerkstatt Haus 10.
Die dabei entstehenden Kunstwerke sind in der Erlöserkirche zu den Öffnungszeiten zu besichtigen.
Am 19. September um 19 Uhr wird es im Rahmen der Finissage eine öffentliche Information zum Thema Depression geben durch Carla Singer SozPäd(FH), Bereichsleitung Sozialpsychiatrie der „Stiftung zusammen tun“ (ehem. Diakonie Hasenbergl e.V.) und Leitung des Altenservicezentrum München Hasenbergl. Dabei werden auch Diskussion und Fragen des Publikums ihren Platz haben. Der Eintritt ist frei.