Bautagebuch Kirchensanierung

Am 13. Mai 2024 haben die Arbeiten zur Sanierung der Erlöserkirche begonnen - abgeschirmt durch einen Bauzaun. Damit Sie sich trotzdem ein Bild davon machen können, wie es im Inneren der Kirche aussieht, zeigen wir hier immer neue Bilder von den Arbeiten und Bauabschnitten.

12.07.: Im Laufe der Woche wurde der Kies ausgeschaufelt, der sich unter den entfernten Holzdielen befunden hat. Eine ganze Menge Handarbeit. Und der Maler hat sich weiter den vielen Beschädigungen an den Wänden gewidmet, auch das eine Menge Handarbeit.

05.07.: In dieser Woche hat der Maler viel gearbeitet - zu sehen ist es nur bei genauem Hinschauen: schier unendlich viele Beschädigungen und Löcher im Putz wurden verspachtelt, wie an den Fensterlaibungen und der Türumrahmung zu erkennen ist. 

In der KW 26 wurde die Stelle, an der die neue Türöffnung entstehen soll, in der Kirche eingehaust. Wenn man genau hinsieht, erkennt man den angezeichneten Türverlauf. Mittendrin wurde durch eine Probebohrung ermittelt, wie das Baumaterial hier beschaffen ist. Auch der Boden unter dem Kies wurde untersucht und durch Probebohrung die Stärke des hier vorhandenen Stampfbetons festgestellt. 

20.06. Ein Teil des Holzbodens wird entfernt. Nur dort, wo weiterhin Kirchenbänke stehen werden, bleibt der Holzboden erhalten. Hinten unter der Empore wird mit dem Holzboden eine Stolperschwelle entfernt. Und vorne, im Bereich um den neuen Altar, wird der Boden ebenfalls geebnet. Dies ermöglicht es, zukünftig die Stühle in diesem Bereich flexibel anzuordnen. Außerdem wird damit der Zugang zur Kirche über den neuen Seiteneingang schwellenfrei und behindertengerecht. Passende Fliesen, mit denen die entstandenen Lücken gefüllt werden, sind schon gefunden.

ab 17.06.: Seit der KW 25 ist das Außengerüst abgedeckt. Hinter der Hülle wird der Dreck von fast 100 Jahren von den Kirchenwänden abgewaschen: Staub, Moos, Flechten, Vogeldreck; es hat sich einiges angesammelt. Das Schmutzwasser wird am Fuß der Kirche aufgefangen und ordnungsgemäß entsorgt.

Auch im Inneren der Kirche wird Schmutz entfernt: Mit einem "Radierschwamm" entfernen die Maler Staub und Ruß. Das Ergebnis sieht zunächst fleckig aus, bietet aber für die geplante Schlämmung guten Halt. Durch diese wird die Oberfläche wieder einheitlich.

Gleichzeitig sind die ersten Farben auf der Baustelle angekommen: Abtönfarben und eine Palette weiße Grundfarbe.

14.06.: Im Laufe der 24. KW wurde das Innengerüst aufgestellt. Der Maler hat danach die zu schützenden Elemente, die nicht ausgebaut werden können, eingepackt: Buntglasfenster, Kreuzgruppe, Altar, Leuchter, Kanzel und Kanzeldeckel haben Schutzhüllen bekommen.

10.06.2024: So sieht es momentan in der Kirche aus, bis auf die letzten Bankreihen ist es ziemlich leer geworden.

seit 29.05.: Das Außengerüst wird aufgebaut. Leider wurden die Arbeiten durch den starken Regen verzögert, aber die Gerüstbauer arbeiten schnell. Da im Kirchturm derzeit Dohlen und Falken nisten, haben wir diese Arbeiten mit der Naturschutzbehörde abgestimmt. Es wird darauf geachtet, dass das Gerüst am Turm zunächst einige Meter unter den Nestern endet. Erst wenn die Jungvögel flügge sind, wird das Gerüst nach oben ergänzt. Auch die Arbeiten an der Fassade werden deshalb von unten nach oben stattfinden.

seit 21.05.: Gleich nach Pfingsten hat der Schreiner damit begonnen, die Kirchenbänke auszubauen. Diese sind arg abgenutzt und sollen überarbeitet werden. Die Bänke sind sperrig und schwer, es sind deshalb mehrere Ausbautage und Fahrten zur Schreinerei nötig.

13.-16.05.2024: Gleichzeitig hat der Elektriker angefangen, die alten Leuchten, Stecker, Steckdosen, etc. zu entfernen. Es war gar nicht so einfach, dazu die richtigen Leitungen vom Strom zu nehmen - ein in fast 100 Jahren "gewachsenes" System ist nicht leicht zu durchschauen. Inzwischen ist das geschafft. Die abgebauten Seitenleuchter sind in der Sakristei zwischengelagert.

13./14.05.2024: Der erste Handwerker, der in der Kirche gearbeitet hat, war der Orgelbauer. Die Orgel wurde für die Zeit der Bauarbeiten eingehaust und mit einer Feuchtigskeitsmessung samt Entwässerung versehen. Einzelne Orgelpfeifen, die zu überarbeiten sind, wurden dabei ausgebaut und mit in die Werkstatt genommen.